• Kunstbücher gestalten: Killer Sketchbooks von Stella Raab

    Was könnte inspirierender sein, als einen Blick in die Skizzen- und Arbeitsbücher anderer Leute zu werfen? Besonders wenn diese Illustratoren, Grafikdesigner oder Künstler sind und schon von Berufswegen sammeln, kritzeln und collagieren, was das Zeug hält.

  • Präsentationsstrategien: Moodboards anlegen wie Clara Blanchard

    Bilder rahmen macht jeder. Dabei gibt so viele weitere Möglichkeiten, um künstlerische Arbeiten wirksam zu präsentieren oder Serien und Kollektionen ansprechend zu arrangieren. Eine davon sind Moodboards. Das heißt übersetzt soviel wie "Stimmungstafeln". Dieses Arbeits- und Präsentationsmittel findet...

  • 13+ ultimative Ideen für ein phänomenales Selbstporträt

    Auf der Suche nach Anregungen für das nächste Profilbild? Gelangweilt von standardisierten Selfies? Diese Künstlerinnen und Künstler haben alle Spielarten des Selbstporträts durchexerziert und ihre Ergebnisse lassen wirklich jedes Duckface alt aussehen.

Summer Sale bei Taschen mit Zaha Hadid Buchverlosung


Yippie, es ist wieder Sale-Saison. Und das gilt auch für Bücher! Noch bis Sonntag warten im Taschen Onlineshop oder in den Stores in Köln und Hamburg Displaybücher und Mängelexemplare zu unschlagbaren Preisen auf euch. Ich habe meine Sammlung an Bildbänden zum Thema Kunst, Architektur und Design in diesem Jahr sowieso schon beträchtlich erweitert (und das obwohl ich nächste Woche umziehe und den ganzen Kram schleppen muss). Trotzdem werden noch ein paar Sale-Fundstücke in den Warenkorb wandern. Ganz oben auf meiner Liste stehen der Bauhaus-Klassiker von Magdalena Droste, um den ich schon eine ganze Weile herumschleiche, und 100 Interiors Arround The World, denn ich brauche unbedingt noch Inspirationen für meine neue Wohnung. Außerdem sehr zu empfehlen ist der umfangreiche Doppelband zur Modernen Kunst, den ich mir schon im letzten Sale gesichert habe.
In Bezug auf Architektur schlägt mein Herz im Moment aber besonders für Zaha Hadid. Die Ausnahmearchitektin ist zu meinem großen Bedauern im März verstorben. Sie hinterlässt eine Vielzahl an kühnen Bauten, die in ihrer zukunftsweisenden Formensprache einfach einzigartig und unübertroffen sind. Das dachte sich auch Philip Jodidio und dokumentierte ihr Vermächtnis in dem reich bebilderten Werk: Hadid. Updated Version. Ein Exemplar dieses 612 Seiten umfassenden Katalogs zu Zaha Hadids Schaffensprozess im Wert von 34,99€ könnt ihr jetzt gewinnen.

Und das geht so:

    1. 
     Kommentiert diesen Post mit richtigem Vornamen und gültiger E-Mail-Adresse bis zum 26.06.2016 um 24.00 Uhr

    2. 
     Verratet mir in eurem Kommentar, was ihr mit Zaha Hadid verbindet.
     
    3. 
    Der oder die glückliche Gewinner*in wird per Los ermittelt und einen Tag nach Ablauf des Gewinnspiels in den Kommentaren bekannt gegeben. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Eine Barauszahlung ist nicht möglich.

    Ich drücke die Daumen! 

    Präsentationsstrategien: Dinge sammeln und arrangieren wie Emily Blincoe


    Ich muss eine Entführung melden! Zugegeben, diese wunderschönen Dingsammlungen von Emily Blincoe sind eine wahre Augenweide. Dennoch gleicht ihre Entstehung einem Akt der Gewalt, denn all diese Steine, Kaugummis, Früchte, Eierschalen und Gewürze wurden radikal aus ihrem ursprünglichen Kontext gerissen und einfach so in eine neue Ordnung überführt. Diese wird beherrscht durch strenge Kriterien wie Größe, Farbe oder formale Ähnlichkeit. Wer hier nicht reinpasst, wird aussortiert. Gnadenlos. Ob das in Ordnung ist? Klar! Schließlich reden wir hier von einer kulturstiftenden Tätigkeit, denn wer sammelt, verleiht den Dingen eine individuelle Bedeutung und setzt sich gleichzeitig zu ihnen in Beziehung. Deshalb hat die Fotografin aus Texas auch kein Problem damit, ihre persönlich ausgewählten Arrangements öffentlich zu präsentieren, damit wir uns alle daran erfreuen können. Und weil sie mit ihrer Leidenschaft nicht alleine ist, hat sie in der Serie The Collection Collection ihre Gleichgesinnten direkt mit porträtiert.












    Minimalistisch und monochrom: Architekturfotografien von Nick Franck


    Nick Franck ist Fassadenjäger. Seine gigantischen Architekturfotografien wirken wie von einem anderen Stern, sind aber "shot on Earth. Processed in Munich". Seit 2010 geht der Autodidakt nicht mehr ohne seine Kamera vor die Tür. Und was ihm dort vor die Linse kommt, das dokumentiert er durch ungewöhnliche Blickwinkel und eindrucksvolle Perspektiven. Dabei beweisen seine dramatischen Arbeiten, dass er ein besonderes Auge für die Inszenierung organischer Strukturen, monumentaler Geometrie und das minimalistische Zusammenspiel von vertikalen und horizontalen Linien hat. Die Serie Mono Madness verdankt ihre fremdartige Erscheinung der Leica Monochrom, mit der die Gebäude von Vornherein in Schwarz-weiß aufgenommen wurden. In space & beyond hat er die Motive jedoch erst nachträglich bearbeitet, um durch Reduktion der Farbe die außergewöhnliche Formgebung der Bauwerke noch mehr zu betonen. Aber auch wenn Farben zum Einsatz kommen, sind die Bilder des 40-Jährigen ein echter Kracher, deshalb unbedingt das ganze Portfolio anschauen!

    Titelbild aus der Serie Mono Madness.

    space & beyond

    Mono Madness

    Mono Madness III

    Mono Madness III

    Mono Madness

    space & beyond


    Mono Madness

    Mono Madness

    Mono Madness

    Bei Jolanda van Meringen zählen die inneren Werte

     

    Dass es nichts zu befürchten gibt, wenn man den weichen Kern unter der harten Schale bloß legt, beweist Jolanda van Meringen in ihren magischen Collagen. Wie mit einem digitalen Cutter seziert sie die ebenmäßige Haut und die glatte Kleidung ihrer attraktiven Models. Was darunter zum Vorschein kommt, sind prachtvolle Blüten, exotische Vögel und Ausschnitte aus kunstgeschichtlichen Meisterwerken. Ihre wilden Bildspektakel nennt die Imagegestalterin aus den Niederlanden In Bloom, The end of a bloodline oder Obsessive Nature und sie sind kein Zeichen von Schwäche oder Verletzlichkeit, sondern ein wahrer Quell an Energie und Lebensfreude.
     
     












     

     

    Gebügelt, nicht gemalt: Tüllarbeiten von Benjamin Shine


    Warum das neue Jahr nicht nutzen, um auf Reisen zu gehen, neue Kontakte zu knüpfen und den ganzen alten Ballast einfach hinter sich zu lassen? Starthilfe dazu geben die luftig leichten Tüllarbeiten von Benjamin Shine. Tüll, das ist dieser durchsichtige, feinmaschige Netzstoff, aus dem die Tutus der Primaballerinas sind. Der studierte Modedesigner nimmt ganze Bahnen davon und faltet sie per Hand zu wunderschönen Gesichtern. Anschließend sorgt Bügeleisenhitze dafür, dass die drapierten Lagen in Form bleiben. Dass es überhaupt möglich ist, aus einem Stück Tüll so kontrastreiche und detaillierte Konturen zu zaubern, hätte ich zuvor nicht geglaubt. Zum Beweis wartet hier ein kleiner Film, der den Ablauf ganz genau erklärt.










    via INAG

    Kleine Sünden zum Jahresanfang verteilt Joel Penkman


    Man muss sich auch mal etwas gönnen. Zum Beispiel die exquisiten Stillleben von Joel Penkman. Die Grafik Designerin aus Neu Seeland hegt eine ausgesprochene Leidenschaft für Schöne Dinge. Genauer gesagt ist sie Expertin für Süßspeisen, die sie mit Eitempera und viel Liebe zum Detail vor neutralen Hintergründen in Szene setzt. Egal ob Eiscreme, Bonbons, Zuckerstangen, Küchlein oder feines Gebäck, ihre minutiös illustrierten Gaumenfreuden sind ein echter Genuss. Heute lebt die 1979 geborene Künstlerin in Liverpool und ist sicherlich hoch erfreut, wenn ihr euch hin und wieder ein Naschi bei ihr abholt.
     






    Kunstbücher gestalten

    Präsentations- strategien

    #instastudio - im Atelier von