Steven Kennys Malereien feiern die Mythologie




Das umfangreiche Portfolio des amerikanischen Malers Steven Kenny entführt uns in ein Menschheitsstadium, das heute nur noch in den alten Mythen überliefert ist. Seine als Barocker Surrealismus bezeichneten Gemälde erzählen in variantenreichen Allegorien von der Verbundenheit des Menschen mit der Natur. Metamorphosen, Naturmystik und Transzendenzerfahrungen spielen dabei eine ebenso große Rolle wie sinnliche Frauengestalten und viel nackte Haut. Die dargestellten Protagonisten toben jedoch selten in frivoler Mythenmanier durch den Bildraum, sondern wirken meist sehr fokussiert und ganz bei sich. So scheint sich jede Faser ihres Körpers auf diesen sehr intensiven Moment der Interaktion mit der Umwelt zu konzentrieren, um ihn mit allen Sinnen bewusst wahrzunehmen.

Titel des obigen Bildes: The Paper Birds, 2007, oil on linen, 24 x 18 inches

Steven Kenny: The Collar, 2008, oil on panel, 20 x 14 inches

Steven Kenny: The Bark Necklace, 2009, oil on panel, 24 x 18 inches

Steven Kenny: Lewis Carroll as the White Rabbit, 2008, oil on panel, 24 x 18 inches

Steven Kenny: The Harpy, 2009, oil on linen, 30 x 20 inches

Steven Kenny: The Pinnacle, 2008, oil on canvas, 40 x 26 inches

Steven Kenny: Winterlude, 2009, oil on linen, 50 x 30 inches

Steven Kenny: The Rescue, 2007, oil on linen, 38 x 24 inches

Steven Kenny: Ghost of Tomorrow, 2009, oil on panel, 28 x 21 inches

Steven Kenny: The Gift, 2007, oil on linen, 30 x 20 inches

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