"Art is a line around your thoughts." (Gustav Klimt)

Gustav Klimt: Judith I  (1901). Source

Wer heute schon das Große G. befragt hat, wird es am Doodle auf der Startseite bereits bemerkt haben: heute feiern wir den 150. Geburtstag des österreichischen Malers Gustav Klimt (1862-1918). Er war einer der bekanntesten Vertreter der Wiener Avantgarde und gilt als Wegbereiter der Moderne.
Zu diesem freudigen Anlass habe auch ich mir noch spontan überlegt, mich mit einer kleinen Schau seiner Werke in die Reihe der Gratulanten einzureihen. Während der Suche nach meinen Top Five für diesen Post ist mir aufgefallen, dass die Bilder Klimts besonders bei den reinen Bilderblogs aufgrund ihrer glänzenden Blattgoldverzierungen sofort aus der Masse hervorstechen. Ich persönlich war allerdings in letzter Zeit eher genervt von der exorbitanten Kommerzialisierung der Werke, die bei mir für einen Klimt-Overkill gesorgt hat. Aber dafür kann der Künstler ja nichts und deshalb gibt es hier heute auch keinen weiteren "Kuss" zu sehen. Statt dessen werde ich einen Goldregen auf euch herniederprasseln lassen, der in seiner üppigen Pracht, seinem dekorativen Ornamentenreichtum und den starken und stolzen oder fragil und zerbrechlich wirkenden Frauengestalten, die er kleiden darf, seines Gleichen sucht.

Gustav Klimt: Palas Athene (1898). Source

Gustav Klimt: Hygeia (Detail aus dem Fakultätsbild Medizin, 1900–1907). Source

Gustav Klimt: Entwurf für den Wandfries im Palais Stoclet in Brüssel, Detail: Die Erwartung (1905-1909). (Buchscan)

Gustav Klimt: Wasserschlangen I / Freundinnen I (1904-1907). Source

3 comments:

  1. Die Bilder gefallen mir eher weniger .. keine Ahnung warum, aber sie sagen mir nicht zu.

    btw: Mein Google zeigt zu dem Thema gar nichts an =( Aber das könnte auch an mir liegen =D

    btw²: Das erste Bild gefällt mir am besten ;)

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  2. Ja, besonders bei Klimt ist das Geschmackssache, denn vielen sagt die dekorative Art nicht zu oder sie finden es kitschig (was meiner Meinung nach auch der krassen Vermarktung auf Tellern, Tassen, Regenschirmen oder sonstwo zu verdanken ist). Aber ich mag seine heroischen Frauen schon sehr, besonders weil sie für den Geschlechterkampf um 1900 stehen. Das Doodle war natürlich nur gestern auf der Google Homepage sichtbar, aber hier gibts es noch zu sehen: http://www.stern.de/kultur/kunst/google-doodle-fuer-gustav-klimt-jugendstil-frauen-und-gold-1857669.html

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  3. Ich mag Jugendstil. Das von Athene finde ich einfach nur toll!

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