Philipp Zurmöhle entwirft "Impossible Gardens"


Ich würde ja zu gern wissen, welche(n) von Joseph Beuys heiteren Ratschlägen aus dem Post von gestern ihr schon ausprobiert habt! Um sein Lob des Eigensinns nicht allzu schnell verklingen zu lassen, möchte ich euch heute ergänzend jemanden vorstellen, der die Interpretation der Beuyschen Äußerung: "Baue unmögliche Gärten" als Ausgangspunkt für eine eigene Serie von großartigen Arbeiten genutzt hat. Philipp Zurmöhle lautet der Name des deutschen Illustrators und Grafikdesigners, dessen fliegende und schmelzende Welten wir hier bewundern dürfen.
Dabei lohnt es sich, bei den versprengten Erdklumpen genauer hinzuschauen. Erst im Detail entdeckt man in den durch Farbkleckse und Spiegelungen abstrahierten Formen dürre Bäume, von Moosen bewachsene Findlinge und zerklüftete Felsformationen mit unterschiedlichen Oberflächenstrukturen. Hier werden die Merkmale karger Ödnis, die einen blühenden oder wildwuchernden Garten für gewöhnlich nicht auszeichnen, gegen die Erwartungshaltung im Kopf ausgespielt - und vielleicht auch ein bisschen gegen das, was Beuys sich selbst darunter vorgestellt hat?

Philipp Zurmöhle: Impossible Gardens III via


Philipp Zurmöhle: Impossible Gardens I via

Philipp Zurmöhle: Fading Worlds via

Philipp Zurmöhle: Oozing Mountain via

5 comments:

  1. wow einfach ein hammer post.Ich liebe solche bilder

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  2. mal wieder tolle Bilder ausgesucht und super geschrieben :) die letzten beiden gefallen mir besonders gut - sieht aus als würden Farbwasserfälle von den schwebenden Inseln fließen.

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  3. Danke! "Schwebende Inseln" passt auch gut ;-) Das letzte gefällt mir eigentlich auch mit am besten, nur diese Masse finde ich an manchen Stellen etwas zu dickflüssig und dominant, da wirken die Bergemassive ja fast filigran gegen...

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  4. Ohh, sind die toll! Wenn man runterscrollt, werden sie auch immer schöner^^
    Ich wollte mich auch noch mal bei dir fürs Folgen bedanken :) Du hast einen tollen Blog!
    Liebe Grüße, Svenja
    Klärdölün

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