Architektur, Mode, Kunst - neuer Lesestoff im März

 

Diese Bücher gibts ab sofort beim Buchhändler eures Vertrauens:
  • Was gibt’s zu sehen? 150 Jahre moderne Kunst auf einen Blick von Will Gompert bei Dumont: 480 Seiten, 24,00€. In diesem süffisant geschriebenen Buch erklärt Will Gompertz erfrischend ungeniert, was moderne Kunst ist und scheut dabei auch vor respektlosen Fragen nicht zurück. Wie war das noch gleich mit Damien Hirst und seinem eingelegten Hai? Egal ob Monets Seerosen, Van Goghs Sonnenblumen oder Andy Warhols Suppendosen, der ehemalige Direktor der Londoner Tate Gallery kennt die wahren Geschichten rund um diese und andere Kunstwerke und hat keine Angst, sie auszuplaudern.  
  • Das trägt doch kein Schwein... Kleider in der Kunst von Sandra Danicke bei Belser: 64 Seiten, 16,95€. Hinter dem zugegeben etwas kitschig anmutenden Cover mit Nick Caves quirligem Staubwedel Untitled (Soundsuit) verbirgt sich ein geniales Buch zu textilen Materialien und kuriosen Bekleidungsformen in der Kunst. Dabei zeigen Erwin Wurms Strumpfhosenexperimente, Jana Sterbaks Fleischkleid oder Kronleuchter aus Unterhosen etwas andere Modetrends, die auf imposante Weise ihrer Funktion enthoben wurden. Dies macht die hier präsentierte Kollektion zwar in den seltensten Fällen tragbar, aber deshalb nicht weniger anziehend.
  • Meret Oppenheim. Retrospektive. Hrsg. von Bank Austria Kunstforum, Wien/ Martin-Gropius-Bau, Berlin: 312 Seiten, 39,80€. Fällt der Name Meret Oppenheim, denkt man sofort an das legendäre Frühstück im Pelz (1936). Dass die einflussreiche Künstlerin des 20. Jahrhunderts neben dieser mit Pelz bezogenen Tasse auch noch zahlreiche weitere Malereien, Skulpturen, Dichtungen und Designobjekte schuf, zeigt ihre umfassende Retrospektive. Als zentrale Vertreterin des französischen Surrealismus gehörten Metamorphosen zwischen den Geschlechtern oder zwischen Mensch und Tier zu ihren zentralen Themen. Darüber hinaus waren ihr eigensinniges  Œuvre und ihre faszinierende Persönlichkeit prägend für nachfolgende Künstlergenerationen, wie dieses Buch in eindrucksvoller Weise nachzeichnet.
  • Architecture Now! Houses. Vol. 3 von Philip Jodido bei Taschen: 416 Seiten, 39,99€. Wohnhäuser betrachten ist aufregend. Besonders dann, wenn es sich um 60 der visionärsten Privatgebäude der Welt handelt und in ihnen große Namen wie die Künstler Carsten Höller und Marcel Odenbach residieren oder sie von dem japanischen Megaarchitekten Tadao Ando entworfen wurden. Somit steht auch dieser atemberaubende Bildband seinen beiden Vorgängern in Punkto aufsehenerregende Zukunftsbauten um nichts nach. Einen ersten Einblick in die beeindruckende Welt dieser futuristischen Behausungen erhaltet ihr nach dem Jump.
Sou Fujimoto, House NA, Tokyo, Japan, © Iwan Baan


Tadao Ando, House in Monterrey, Monterrey, Mexico, © Shigeo Ogawa

UNStudio, Haus am Weinberg, Stuttgart, Germany, © Karen Murphy

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