Zelebrieren. Inszenieren. Paulina Otylie Surys.


Es soll ja Leute geben, deren größter Traum ist es, einmal im Tatort eine Leiche zu spielen. Ich hingegen würde es vorziehen, eine stolze und entrückte Göttin in Paulina Otylie Surys außergewöhnlichen Fotografien zu geben, nur um ein Mal im Leben mit solch grandiosen Accessoires ausstaffiert zu werden und vor einer epischen Prunkkulisse biblische Szenen in all ihrer Leidenschaft und Theatralik nachstellen zu dürfen. So habe ich nicht ohne Grund schon Stunden auf ihrer verlockenden Webseite (aka dem apokalyptischen Garten der Lüste) verbracht. Um ihren zeitgenössischen Modefotografien diesen magischen Vintagelook zu verpassen, experimentiert die in London lebende Künstlerin beim Entwickeln ihrer Analogfilme mit Tonern, Chemikalien und alten Handkolorationstechniken aus den Anfängen ihres Genres. Auf diese Weise erschafft sie ganz eigenwillige Bildwelten voller düsterer und mysteriöser Schönheit.

Titel des obigen Bildes: Garden of Earthly Delights – The British Journal of Photography (September Issue), Screen shot 2012 via



The Four Horsmen of Apocalypse – DROME magazine Catastrophe Issue (Issue 20), Screen shot 2012 via










Behind The Black Veil – VISION CHINA Issue 10/12 (Anniversary Issue), Screen shot 2012 via

Behind The Black Veil – VISION CHINA Issue 10/12 (Anniversary Issue), Screen shot 2012 via

Behind The Black Veil – VISION CHINA Issue 10/12 (Anniversary Issue), Screen shot 2012 via

3 comments:

  1. die Bilder machen mir angst, sie sehen so gruselig aus :D

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  2. Ich weiß nicht so recht, ob mir der Stil gefallen soll, oder eher nicht.
    Es sind so viele Details, aber sie sind so verschwommen..
    Grunselig sind sie allerdings keinesfalls.


    ~ Nira

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  3. Ich finde sie auch sehr beunruhigend. Dekadentes Grunge.

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