Where we danced... das dokumentieren André Giesemann und Daniel Schulz


Ich hatte euch ja im letzten Post schon von dem Fotografieprojekt des Hamburger Künstlerduos André Giesemann und Daniel Schulz vorgeschwärmt. Die beiden entzaubern in ihrer Serie Vom Bleiben. die Magie deutscher Tanztempel und in großer Vorfreude auf das an diesem Wochenende anstehende Reeperbahn Festival möchte ich euch die Bilder noch einmal in Großansicht zeigen. Es ist schon verrückt, dass die hier abgelichteten Schuppen an den Wochenenden für tausende Feierwütige zur Zweitheimat wurden oder immer noch werden. Gesichtskontrolle, lange Schlangen und rotzige Türsteher werden dabei gerne in Kauf genommen, hauptsache drin und dabei sein, wenn ein Club zur Legende wird. Doch noch während man sich wünscht, dass die Party niemals endet, schwindet mit dem Morgengrauen auch der Zauber des Nachtlebens. Die letzte Platte ist gespielt, der letzte Cocktail geschlürft und die Tanzfläche verwaist. Was bleibt sind verranzte Räume im Ruhemodus. In ihrer nüchternen Funktionalität werden sie zu spannenden Zeugnissen deutscher Clubkultur. Die ganze Serie findet ihr hier und der Club oben ist das Golden Gate (2010).

Golden Pudel Club (2010)

Tape

Maria am Ostbahnhof (2010)

Dice

Neidklub

Cocoon-Club

RAW-Tempel

Tresor

Baalsaal

Rechenzentrum (2009)

4 comments:

  1. Großartig! Sehr stimmungsvolle Bilder! Wo der Glamour verschwindet, entsteht ein neuer, morbider Charme. Die Räume erinnern fast an verlassene Industrieanlagen. Oder abgegessene Teller :-) Danke für die Bilder!

    Viele Grüße
    IsisUnveiled

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  2. Tolle Fotos, sind auch tolle Lokations für Bilder und Shootings :)

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  3. Sind sie ins berghain nicht reingekommen ?!
    :)

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  4. großartige bilder, die locations sind klass !! :)
    http://voyagevoyagelamonde.blogspot.de/

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