Schön malen ist langweilig! - findet Lou Ros


Ich finde es immer spannend, wenn Künstler auf dem Weg zur technisch perfekt ausgeführten Malerei ihren eigenen Stil finden. So ging es auch dem französischen Künstler Lou Ros. Aus der Street Art Szene kommend, brachte er sich selbst das Malen bei und arbeitete sich an seinem eigenen Anspruch ab, tadellose Bilder produzieren zu müssen. Dabei stellte er fest, dass die unfertigen Phasen zuvor spannender aussahen, arbeitete aber trotzdem weiter, weil er Angst vor Mittelmäßigkeit hatte. Zum Glück hat sein fehlendes Durchhaltevermögen, Bilder sorgfältig auszumodellieren, letztendlich gesiegt und ihm zum internationalen Durchbruch verholfen. Das Ergebnis sind ausdrucksstarke Arbeiten in kräftigen Farben, die trotzdem irgendwie verwaschen und dreckig wirken. Voller Leerstellen und Brüche bieten sie viel Freiraum für Imagination. Wir lernen: krumme Striche sind oft interessanter als gerade und überperfekte Malereien wirken auch schnell mal laaaangweilig.



TM3

SECOND LIFE

MARIO ET JAKEE

DLR2

RT4

CONTRE-SOIREE

JL

GOING UP

AG3

4 comments:

  1. Ja genau. Perfekte Bilder sind doof und die hier find ich großartig! LG Anne

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  2. Beeindruckende Bilder, auch wenn das nicht so ganz meinem Geschmack entspricht. Aber auf ihre eigene Art und Weise sind sie trotzdem perfekt.

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  3. Ich liebe deinen Blog.
    Der ist so inspirierend und schön aufgebaut.
    Danke dafür, ich folge dir nun.(GFC)

    LG Natascha

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  4. Die Bilder sind wirklich großartig und ich finde sie absolut perfekt! :) Was ist schon Perfektion in der Kunst? Gibt es die dort überhaupt? Für mich ist alles perfekt was schön aussieht. ;) :D

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