Bei Cody Hoyts einzigartigen Keramiken ist zwei Mal Hingucken noch zu wenig


Okay okay, ich gebs ja zu, den Werkstoff Keramik habe ich hier bisher sträflichst vernachlässigt. Dabei gibt es dafür eigentlich gar keinen Grund. Mir mussten aber erst die skulpturalen Oktaeder und Tetraeder von Cody Hoyt begenen, damit mir das bewusst wird. Die haben mich nämlich förmlich angeschrien: "Wir sind zwar keine abgefahrenen Malereien, aber wir besitzen trotzdem eine spannende Oberflächenstruktur, also schreib gefälligst was über uns!" 
Recht haben sie! Es gibt nichts, was man an diesen handgemachten Vasen made in Brooklyn, New York, nicht lieben kann. Durch ihre klare Formgebung und den schwungvollen Mustermix in dezenten Schwarz-Weiß-, Grau- und Ockertönen machen sie sich nicht nur wahnsinnig gut auf der Fensterbank, sondern könnten glatt als Kunstwerk durchgehen. Besonders beeindruckend ist, dass die an Marmor, Tierfell oder Baumrinde erinnernden Oberflächen nicht durch Glasieren entstehen, sondern durch die schichtende und sprenkelnde Kombination verschiedenfarbigen Tons. Deshalb ist jedes Exemplar ein Unikat. Mir war bisher gar nicht so klar, dass man mit Ton solche Effekte erzeugen kann. Ihr merkt, ich bin total begeistert und gelobe für die Zukunft: Produkte auszugrenzen, nur weil sie getöpfert sind, passiert mir nicht noch einmal.






 

via The Fox Is Black

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