Nüchtern und pur: Matthias Heiderichs urbaner Winter



Viel Schnee hatten wir diesen Winter ja noch nicht, deshalb werfen wir heute einen Blick auf Berlin im Dezember 2010. Da lag die Stadt unter einer weißen Schneedecke und Matthias Heiderich hat sich sofort seine Kamera geschnappt und die Serie Snow Blind geknipst. Auch wenn diese Arbeiten schon fünf Jahre alt sind und sich das Portfolio des Berliner Fotografen in Bezug auf minimalistische Architekturfotografie unglaublich weiterentwickelt hat, finde ich die cremigen Sorbettöne im Kontrast zu dem menschenleeren und in völliger Winterstarre verharrendem Industrieambiente einfach wundervoll. Ich staune immer wieder darüber, wie streng und ästhetisch Baukörper wirken können, wenn sie durch die Wahl des Ausschnitts auf ein bestimmtes Farb- und Formspektrum reduziert werden. Heiderich hat wirklich einen besonderen Blick für die darin enthaltene farbliche und strukturelle Schönheit und die kommt in diesen Bildern wunderbar zur Geltung.







via electru

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