Art Armada Weekend-Quicky: 5 Fakten über... Daniel Widrig



Werdegang: Nach seinem Architekturstudium an der Georg-Simon-Ohm University of Applied Sciences in Nürnberg machte Daniel Widrig seinen Master of Architecture and Urbanism an der Londoner Architectural Association. Anschließend arbeitete er mehrere Jahre als Projektleiter für die berühmte Architektin Zaha Hadid und war maßgeblich an einigen ihrer bekanntesten Bauprojekte beteiligt. Im Jahr 2009 gründete er sein eigenes Studio in London.

Technik: Was er produziert, kommt meistens aus dem Drucker. Daniel Widrig zählt nämlich bis heute zu den Pionieren der digitalen Designentwicklung. Seine am Computer konstruierten Produkte erstrecken sich von Skulpturen und Schmuckstücken über Mode und Körpermodifikationen bis hin zu Möbeln und Architektur. 

Themen: Natürlich künstlich! Betrachtet man Widrigs digitale Experimente wird schnell klar: hier dienen in der Natur ablaufende Wachstumsprozesse und organische Formelemente als Ausgangspunkt. Sie werden am Computer simuliert, manipuliert und weiterentwickelt. Auf diese Weise entstehen Möbel, die an einen artifiziellen Jugendstil erinnern, digitale Faltenwürfe oder skelettartige Schmuckskulpturen an der Schnittstelle zwischen Mensch und Architektur.

Art Armadas Favorit: Die Körpermodifikationen zwischen Schmuck und Kleid würde ich sofort selbst tragen wollen. Aber auch bei allen anderen Objekten liebe ich die fremdartigen Strukturen. Dieser Mix aus technoider Dynamik und naturinspirierten Formgebilden ist einfach mega genial und zeigt die ganze Bandbreite computergenerierbarer Designmöglichkeiten: - hier erscheint einfach alles digital reproduzier- und mutierbar.

Good to know: Über Daniel Widrigs außergewöhnliche 3D-Kleider, die 2011 in Kollaboration mit der niederländischen Modedesignerin Iris van Herpen entstanden sind, habe ich hier schon einmal berichtet.








Bilder via Behance

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