Jodi Wiley hat sich auf das Faken von Baumrinde spezialisiert


Diese detaillierten Gemälde aus Jodi Wileys Tree-Serie verdeutlichen einmal mehr, warum die mimetische Abbildung der Natur auch noch nach Jahrtausenden ein so beliebtes Thema in der Malerei ist. Immer wieder fordert sie den Menschen heraus, ihre vielgestaltigen Spielarten und Farbgebungen so getreu wie möglich zu erfassen. Der Künstlerin aus Melbourne ist das wirklich vorbildlich gelungen. In ihren eher kleinformatigen Acrylmalereien sind die abplatzende Rinde und die scheckigen Schichten der Baumstämme in ihrer Farbigkeit und Haptik so gut und genau getroffen, dass man die schroffen Strukturen ebenso wie jeden noch so feinen Riss fast körperlich nachspüren kann. Die harten Schatten, die das Sonnenlicht auf den spröden Oberflächen erzeugt, verstärken diesen Effekt und die Illusion ist perfekt. Respekt für diese Geduld!

Bildunterschrift oben: Tree (Detail), 2010, Acrylic on canvas, 36cm x 26cm

Up Close, Late Afternoon (2013) Acrylic on canvas, 40.5cm x 30.5cm

Silver Princess on Forster Street (2013) Acrylic on canvas, 30cm x 30cm

Roadside Gum (2013) Acrylic on canvas, 40.5cm x 30.5cm

On Saunders Street (2014) Acrylic on canvas, 30.5cm x 20.5cm

I remember there was this tree (2013) Acrylic on canvas, 25.5cm x 20cm
via The Jealous Curator

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