Noch tiefgründiger wirds nicht: Malereien von Sandra Lange


Immer in Bewegung hält Sandra Lange die Betrachter ihrer Malereien. Angelockt durch vielschichtige Oberflächenstrukturen, laden die energiegeladenen Gemälde der Berliner Künstlerin dazu ein, jedes Detail auf die Spuren seiner malerischen Machart zu untersuchen. Verwendung findet dabei alles, was sich anzieht oder abstößt. Öl und Acryl zum Beispiel oder Lacke und Tusche sowie magere und fette Pigmentbinder. Um diese reaktionsfreudigen Farbgetümmel zu kontrollieren, braucht es viel ausgefeilte Raffinesse. Und die kommt in ihrer ganzen Wirkmacht erst dann richtig zur Geltung, wenn man die Bilder aus der Ferne betrachtet. Hier verdichten sich die dynamischen Farbflächen zu geometrischen Raumgebilden zwischen strenger perspektivischer Konstruktion und wilden Farben im Fluss. Damit werden diese Malereien von Nahem und von Weitem zu regelrechten Ereignissen voller rasanter Kontraste und aktiongeladener Illusionen, die aktiv erschlossen werden wollen. 
Direkt vorm Original geht das noch bis zum 15. Januar 2016 in der Ausstellung "Nachts allein im Atelier" in der Evelyn Drewes Galerie in Hamburg.

Bildunterschrift oben: Frühblüher 2013, Öl / Acryl auf Cotton, 150 x 150 cm
 
o.T. 2012, Öl / Acryl auf Cotton, 150 x 150 cm

Canopy 2013, Öl / Acryl auf Cotton, 60 x 70 cm

An der Kreuzung 2013, Öl / Acryl auf Cotton, 150 x 150 cm

milk and water, Öl / Acryl auf Cotton, 150 x 150 cm

Zugvögel 2013, Öl / Acryl auf Cotton, 150 x 150 cm

Schaukel 2013, Öl / Acryl auf Cotton, 150 x 150 cm

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